» Verhalten im Notfall

Wichtige Telefonummern:

Ambulanz 144
Polizei 117
Toxzentrum (Vergiftungen) 145
Praxis Villa Vesta 079 676 10 27
Uni-Kinderspital Basel 0900 712 712
Kinderspital Aarau (Beratungstelefon) 0900 000 480
Kantonale Notrufnummer 0900 401 501
Kinderspital Aarau 062 838 41 41
Kinderklinik Baden 056 486 21 11

Ältere Kinder und Jugendliche:

GZ Rheinfelden  061 835 66 66
GZ Laufenburg 062 874 50 00
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   Kinderarztpraxis Villa Vesta
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» Gastroösophagealer Reflux:
Eigentlich hat jeder Säugling einen sogenannten Reflux. D. h. es gibt regelmässige Episoden, in denen Nahrung (d.h. anfangs Milch) vom Magen Richtung Speiseröhre zurückfliesst. Das hat u.a. mit der Anatomie zu tun: Der Winkel zwischen Magen und Speisröhre ist viel flacher als beim Erwachsenen und begünstigt so einen Rückfluss. Dem einen Kind fliesst es nur bis unterhalb der Kehlkopfes, dem sieht man gar nichts an, dem anderem fliesst es bis in den Mund. Dieses Kind schmatzt, kaut und schluckt vielleicht unabhängig vom Stillen oder Schöppeln zwischendrin. Dem nächsten läuft zwischendurch etwas aus dem Mund heraus und dann gibt es Kinder, die sogar im Schwall, auch durch die Nase etc. Erbrechen. Es gibt zwei Gründe, ein Reflux zu behandeln: Erstens, wenn das Kind -weil es so viel erbricht- nicht mehr gut zunimmt. Zweitens, wenn soviel saurer Magensaft zurückfliesst, dass die Speiseröhre sich entzündet. Solche Kinder sind in der Regel sehr unleidig, trinken nicht gut, Ueberstrecken immer wieder den Kopf und können sogar Fieber entwickeln.

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» Stuhlgang:
Ein Muttermilch-ernährter Säugling hat zwischen 8 x am Tag und alle acht Tage Stuhlgang. Das kann auch plötzlich ändern und kann Eltern, die das nicht kennen, sehr erschrecken. Solange das Kind keine deutlichen und langandauernden Schmerzen hat und der Stuhlgang, wenn er dann kommt, weich ist, so ist das normal. Oft "knorzen" diese Kinder jedoch immer wieder, ziehen die Beine an, bekommen eine roten Kopf und Sie denken: Jetzt müsste es doch langsam mal... Was evtl. helfen kann: Bauchmassagen (im Uhrzeigersinn), Fencheltee zwischendurch, Flatulex-Tropfen bei viel "Wind", Spazieren gehen... und wenn wirklich gar nichts mehr geht: Mit einem Fieberthermometer (möglichst Digital) mit etwas Vaseline vorne drauf "Fiebermessen", (nicht Bohren!). Das löst oft einen Reflex aus, so dass die Buschis stuhlen können.

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» 3-Monatskoliken/ Schreikinder:
Viele Säuglinge sind oft unzufrieden und unruhig, einige schreien viel und lassen sich schlecht beruhigen. Früher hiess das: Ja, Ihr Kind hat 3-Monatskoliken... Es gibt wohl kaum etwas Anstrengenderes als ein Kind, das ständig schreit und sich nicht beruhigen lässt (ich weiss das aus eigener Erfahrung) ...scheuen Sie sich nicht davor, dieses Problem anzusprechen. Eine erste wichtige Information ist z. B. auch, wenn der Kinderarzt sagen kann, dass mit Ihrem Buschi soweit alles in Ordnung ist.

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Kinderarztpraxis Villa Vesta Rheinfelden (CH)